NUVIZ kombiniert fünf Funktionen in einem Gerät

Erstes Head-up-Display für Rollerfahrer

Das erste käufliche Head-up-Display kommt – natürlich – aus den USA. Doch das Nuviz des gleichnamigen Startups kann noch viel mehr: Über eine App integriert es die Funk
tionen von Navigation, Interkom, Foto- und Videokamera sowie Telefon. Das System besteht aus einem am Kinn des Helms zu befestigenden Gerät mit transparentem Prisma im unteren rechten Blickfeld, wo es die Sicht auf die Straße nicht stört. Im System integriert sind ein GPS-Sensor, eine Kamera und die Software fürs Navi, dazu gehören Kopfhörer für den Helmeinbau zum Lieferumfang.
Durch die Kopplung mit dem Smartphone gibt es viele Funktionen: Anzeige der üblichen Statusdaten wie Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke, eingehende Anrufe erkennen und annehmen, über ein vorhandenes Interkom-Gerät – sofern kompatibel – mit dem Sozius kommunizieren oder auf die Musiksammlung des Smartphone zugreifen, oder sich die aktuelle Straßenkarte anzeigen lassen. Wer

Nuviz am Helm

Nuviz Komponenten

zuvor am Smartphone eine Route eingegeben hat, kann sich optisch über das HUD und akustisch über die Kopfhörer führen lassen.
Gesteuert wird das Nuviz über eine kleine Einheit mit vier Knöpfen und einem Schalter am Lenker. Bei aktiviertem Kameramodus schießt ein Tastendruck Fotos mit acht Megapixel, wird die Taste länger gedrückt, startet eine HD-Filmaufnahme mit 1080 px. Per Live-View sieht man im Prisma, was die Kamera gerade aufnimmt.
Die nette Hightech-Spielerei kostet 699 Euro im NUVIZ-Onlineshop (www.ridenuviz.com) und bald auch bei Louis.

Nuviz Programmierung

Blick aus dem Helm

11.07.2017

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